Rural Science Slam Berlin
Ein Science Slam ist ein unterhaltsames Format, bei dem Wissenschaftler:innen ihre Forschung auf der Bühne präsentieren – verständlich, spannend und meist mit einer Prise Humor. Ziel ist es, komplexe Themen so zu erklären, dass auch ein fachfremdes Publikum sie nachvollziehen und genießen kann. Jeder Slam (Vortrag) dauert zehn Minuten, erzählt aus der eigenen Forschung der/des Vortragenden und am Ende entscheidet das Publikum, wessen Beitrag am überzeugendsten war.
Am 12. November organisierte die Andreas Hermes Akademie den Rural Science Slam in Berlin. Sieben Slamer:innen präsentierten ihre spannenden Themen und Projekte zur Forschung in ländlichen Räumen. Wie lassen sich Kirchen als wichtige Begegnungsorte in Dörfern zukünftig nutzen? Wie kam es zur zentralen Bedeutung des Autos für die Mobilität in vielen Alpendörfern? Und was lässt sich aus der Vegetation über die Geschichte von Landschaften lesen? Diese und viele weitere spannende Themen wurden vorgestellt. Wir waren mit dem LandKiez Thondorf dabei. Unsere Mitarbeiterin Isabel Müller stellte ihr aktuelle Forschung zu Dritten Orten in Thondorf vor.
Dritte Orte sind öffentliche informelle Orte, die neben dem Zuhause (1. Orte) und der Arbeitsstätte (2. Orte) existieren. Sie ermöglichen Begegnung, Austausch und Gemeinschaft – du dies eben auch mit Personen, die keine Freunde oder Familie sind. In ländlichen strukturschwachen Räumen sind solche Orte besonders wichtig, da sie oftmals fehlen oder da auch für viele ältere Menschen 1. und 2. Orte nicht mehr vorhanden sind.
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